Heinz Fischer in Loich

Heinz Fischer in Loich
In Produktion

Dieser Film ist noch in Arbeit und hier zu sehen, sobald die Produktion abgeschlossen ist. Hintergrundinfos zu diesem Projekt finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Heinz Fischer in Loich
Der Alt-Bundespräsident Heinz Fischer kehrt an die Orte seiner Kindheit zurück

Als langjähriger Bundespräsident und Politiker zählt Heinz Fischer zu den prägenden Persönlichkeiten des Landes, seine Biografie ist eng mit der österreichischen Zeitgeschichte der letzten 50 Jahre verbunden. Weniger bekannt ist, dass Heinz Fischer einen Teil seiner Kindheit in der kleinen Pielachtal-Gemeine Loich verbrachte. Dorthin wurde er von seinen Eltern gebracht, um ihn in den letzten Kriegsjahren vor dem über Wien hereinbrechenden Bombardement zu schützen. Heinz Fischer fand mit seiner kleineren Schwester Quartier bei der Familie Hahn und besuchte hier die Volksschule. Als Sechsjähriger erlebte er in Loich die letzte Phase des Zweiten Weltkrieges und das Kriegsende, das unweit von hier, in der Gemeinde Erlauf offiziell besiegelt wurde.

Den Filmchronisten ist es gelungen, den Alt-Bundespräsidenten für einen Besuch in Loich und der Stätten seiner Kindheit zu gewinnen. Als Heinz Fischer erfuhr, dass es hier auch im die Dokumentation von Zeitzeugen-Erinnerungen und die Weitergabe von Zeitgeschichte aus erster Hand gehen würde, stimmte er zu. Sein erster Besuch führte ihn in das Heimatmuseum Loich, wo noch die ehemalige Schuleinrichtung und das Klassenbuch mit seinem Namenseintrag aufbewahrt sind. 75 Jahre nach seiner Schulzeit in Loich nahm der Altbundespräsident wieder auf der alten Schulbank Platz und begann zu erzählen: Geschichtsunterricht par excellence!

Die nächste Station führte zum Haus der damalige Gastfamilie, wo er von Frau Hahn herzlich empfangen wurde. Bis heute ist der Kontakt zur Familie nie abgerissen, der Alt-Bundespräsident hat nicht vergessen, was es bedeutet, als Fremder in schwierigen Zeiten aufgenommen zu werden. Ein abschließender emotionaler Höhepunkt des Besuches war die Visite des Zimmers, das er vor einem Dreiviertel Jahrhundert hier mit seiner Schwester bewohnte und seither nie mehr gesehen hat. So klein es ihm heute erschien, so groß und bedeutsam war es in seinen Erinnerungen.